Die österreichische Justizministerin spricht sich nach wie vor für den Einsatz von Zensur zur "Bekämpfung von Kinderpornographie" im Internet aus. Sie meint, beim Pilotprojekt in Deutschland hätte sich lediglich "gezeigt, dass es offenbar technische Probleme gebe, weil man Internet-Sperren für Kinderpornos so leicht umgehen kann."
Offensichtlich ist der Frau Minister entgangen, dass das Projekt noch *vor* Anlauf gestoppt wurde - und das nicht wegen technischen Schwierigkeiten sondern wegen massiver grundrechtlicher Bedenken.
Quelle:
Der Standard